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Akne vulgaris
Bei der Akne handelt es sich um eine Erkrankung der Talgdrüsen. In der Pubertät, meist hormonell bedingt, kommt es zu einer vermehrten Talgproduktion und zu einer Verhornung der Talgdrüsenausführungsgänge. Dies äußert sich in schnell fettenden Haaren, glänzender Hautoberfläche und später in den berühmten „Pickeln“. Die Erkrankung beginnt mit vermehrter Talgproduktion, wobei der Talg nicht auf die Haut komplett aus den Talgdrüsen abfließen kann, sondern sich unter der Hautoberfläche ansammelt. Dies sind die Komedonen („Mitesser“).
Durch bakterielle Besiedlung kommt es zum Anschwellen, so dass Knötchen sichtbar werden und manchmal zu Pusteln (="Eiterbläschen)" einschmelzen. Selten bilden sich auch tiefliegende schmerzhafte Knoten, die dann vernarben können.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung hat Akne nichts mit fehlerhafter Hygiene oder einer Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel zu tun. In der Therapie wird gezielt auf die Ursachen der Akne eingegangen:so kommen je nach Befund entfettende, aber gleichzeitig pflegende Waschsubstanzen, Peelings (Schälmittel) gegen den Talgstau, äußerliche und innerliche, gegen Bakterien gerichtete Medikamente, Hormongaben und in schweren Fällen auch innerliche Vitamin A- Derivate in Frage. Unterstützend wirken natürlich leichte Sonnenbestrahlung, medizinisch kosmetische Aknebehandlung und gesunde Kost .Rauchen verschlechtert das Hautbild und erhöht das Risiko für Zystenbildung. Akne ist eine Hautkrankheit und muss behandelt werden.
Die gewöhnliche Akne, auch Akne vulgaris genannt, ist eine Erkrankung, die bei Jugendlichen zu den häufigsten Hautkrankheiten zählt. Sie entsteht nicht aufgrund fehlerhafter Hygiene, sondern aufgrund der hormonellen Stimulation der Talgdrüsen besonders in der Pubertät. Viele Mädchen beobachten auch eine zyklusabhängige Schwankung der Intensität ihrer Akne. Meist um das 25. Lebensjahr lässt die Ausprägung der Akne von allein nach. Dennoch ist Akne eine richtige Hauterkrankung und sollte entsprechend behandelt werden.
Lieblingsstellen der Akne Akneartige Veränderungen betreffen insbesondere solche Hautpartien, die viele Talgdrüsen aufweisen, also Gesicht, Rücken und Brust . Gelegentlich treten auch an ungewöhnlichen Stellen Akneherde auf, z.B. in der Leiste oder den Achseln (Akne inversa)
So entsteht ein Mitesser Akne kann in verschiedenen "Schweregraden" auftreten. Als leichte Akne werden Mitesser bezeichnet. Mitesser heißen auch Komedonen. Sie entstehen, wenn bei erhöhter Talgproduktion der Ausführungsgang der Talgdrüse verstopft wird. Das kann z. B. durch mikroskopisch kleine Hornhautpartikel der obersten Hautschicht geschehen. Jetzt gelangt der produzierte Talg nicht mehr an die Hautoberfläche. Der Mitesser ist entstanden.
Der Einfluss von Licht und Bakterien Die Farbe der Mitesser entsteht nicht, weil jemand unreine Haut hat, oder sich nicht wäscht. Die schwarzen Punkte auf der Haut entstehen durch die Farbe der verdichteten Hornlamellen der obersten Hautschicht.
Wie Eiterpusteln entstehen Im weiteren Verlauf kommt es häufig zu Eiterpusteln. Diese entwickeln sich aus den Mitessern durch bakterielle Entzündung des aufgestauten Talgs.
Einteilung der Akne vulgaris Bei schwereren Formen der Akne vulgaris kommt es zusätzlich zu entzündeten Knoten und einer Bildung von Aknenarben. Kligman und Plewig unterscheiden drei verschiedene Grade der Akne 1. Nur Mitesser 2. Mitesser, entzündete Knötchen und eitergefüllte Bläschen 3. zusätzlich entzündete Knoten, Narben und Fisteln.
Die Behandlung der Akne richtet sich nach dem Grad der Ausprägung und dem Hauttyp: Wenn Pusteln im Vordergrund stehen, muss eine stärker antibakteriell ausgerichtete Therapie erfolgen, bei Mitessern ist die Reduktion der Talgproduktion und Beseitigung des Talgabflusshindernisses vorrangig. Hierbei helfen spezielle medizinische Cremes, aber auch Tabletten und ggf. zusätzlich eine Ausreinigung der Haut (physikalisch-manuelle Aknetherapie). Weiterhin sind niedrig dosierte UV Bestrahlungen und Behandlungen mit dem gepulsten Farbstofflaser erfolgversprechend. Bei Mädchen nach der Menarche kann auch eine hormonelle Behandlung mit Antiandrogenen in Form einer Pille in Absprache mit dem Frauenarzt erfolgen. Bei Jungen steht zur innerlichen Behandlung in schweren Fällen ein Vitamin-A Präparat zur Einnahme zur Verfügung. Unterstützend wirken natürlich leichte Sonnenbestrahlung und gesunde Kost. Rauchen verschlechtert das Hautbild und erhöht das Risiko für Zystenbildung.
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